Nummer zwei bitte!

Was kommt denn heute für eine Überraschung?

Der Drehsitz!

Es gibt einfach nichts besseres, als die Wirbelsäule einfach mal wie einen nassen Schwamm aus zu wringen.

Da freuen sich die Bandscheiben, dass sie den “Abfall” los werden und sich dann mit neuer Flüssigkeit vollsaugen können.

Drehhaltungen, in diesem Fall Marichyasana, energetisieren und beleben den Körper, stärken die Bauch und Rückenmuskularur. Außerdem werden durch die Drehung die Leber und Niere massiert, sodass der körpereigene Entgiftungsprozess angeregt wird. Aber auch auf psychischer Ebene bewirken Drehungen so einiges. Innere Ruhe und Stabilität, Klarheit und das Loslassen emotionaler Anspannungen sind nur einige.

Wenn du dich in der Asana auf deinen Atem konzentrierst und bewusst ein- und ausatmest, kannst du Stress und Unruhe einfach wegatmen.

Das ist doch was, oder?

So gehts:

  1. Setze dich auf deine Matte, strecke beide Beine aus.
  2. Stelle dann dein rechten Fuß auf und bringe die Ferse ganz nah zu dir.
  3. Bleibe im linken ausgestreckten Bein aktiv und ziehe diese in die Hüfte. Die Zehen schauen nach oben.
  4. Deine Sitzbeinhöcker sind gleichmäßig auf der Matte. Wenn nicht, dann lege dir gerne ein Block oder eine gefaltete Decke unter dein Gesäß.
  5. Mach erst einmal den Rücken lang, strecke die Wirbelsäule nach oben. Wenn du Länge erreicht hast, dann umarme dein rechtes Knie mit deinem linken Arm. Stelle die rechte Hand bzw. die Fingerkuppen hinter dir auf und drehe den gesamten Oberkörper, vom Bauchnaben bis zu den Schultern zur rechten Seite auf.
  6. Gehe nur so weit in die Drehung, wie du die Länge im Rücken halten kannst. Verwende auch keine Gewalt um dich in die Drehung “rein zu quetschen”.
  7. Wenn du möchtest, kannst du den Blick auch noch ganz sanft über die rechte Schulter nach hinten nehmen.
  8. Verweile hier 10 lange und bewusste Atemzüge, bevor du dich mit der letzten Ausatmung dann wieder zurück in die Mitte drehst und dann die Seite wechselst.

Wichtig:

Solltest du in irgendeiner Art und Weise Probleme mit dem Rücken und Nacken haben, sei vorsichtig. Wie jede Haltung sollte sich auch diese Asana angenehm anfühlen damit sie sich positiv auf deinen Körper auswirken kann.

Viel Spaß!