Oh Tannenbaum, Oh Tannenbaum …

Jetzt wird es weihnachtlich!

Hinter dem vierten Türchen verbirgt sich der (Weihnachts) Baum. In Sanskrit, der “Yoga Sprache” wird er Vrksasana genannt.

Hast du schon einen Weihnachtbaum? Wenn nicht, dann aber schnell auf die Yogamatte, hop hop…

Gesundheitliche Wirkungen von Vrksasana:

  • der Baum stärkt /fördert das Gleichgewicht und die Konzentration
  • Vrksasana wirkt stabilisierend und harmonisierend
  • alle Muskeln des Körpers werden im Baum angesprochen
  • gute Übung für Entspannung und Gelassenheit
  • Knöchel und Wirbelsäule werden gekräftigt

Los gehts!

Anleitung: 

1. Suche dir für die Gleichgewichtshaltung ein ruhiges Plätzchen (nicht die Weihnachtskekse).

2. Verlagere dein Gewicht dann langsam auf dein linkes Bein und bleibe dort aktiv. Komm auch noch ein bisschen mehr auf die Fußaußenkanten, sodass sich dein Fußgewölbe schön aufrichten kann und du nicht mit einem Plattfuß auf der Matte stehst. Deine drei Hauptpunkte am Fuß sind Ferse, Großzehen- und Kleinzehenballen. Stehe stabil.

3. Heb dann dein rechtes Bein an und bringe es in deine individuelle Position:

  • Entweder bringe den Fuß aufgestellt an dein linkes Fußgelenk
  • oder bringe dein Fuß an die Innenseite deiner Wade
  • oder wenn du möchtest bringe den rechten Fuß an die Innenseite des Oberschenkels (siehe Bild), hier spanne den Oberschenkel an, dass dein Becken nicht nach außen kippt

4. Bleibe dann in deiner Variante, stehe ganz stabil und fest, verwurzel dich mit dem Boden. Lass die Hände noch unten bzw. vor deinem Herzen. Nimm den Blick diagonal nach vorne auf den Boden, um dein Gleichgewicht besser zu halten.

5. Wenn du dich ganz sicher und stabil fühlst, dann nimm gerne auch die Arme über den Kopf nach oben und mach eine wunderschöne Tannenspitze.

6. Schließe gerne dazu noch die Augen. Wenn du aus der Haltung rausfällst, dann komm einfach wieder rein.

7. Verweile pro Seite 5 bis 10 Atemzüge oder solange du möchtest. Dann senk dein rechtes Bein langsam zum Boden und schüttle beide Beine kräftig aus. Widerhole dann die gleiche Vorgehensweise auf der anderen Seite.

Achtung ist geboten bei:

  • Problemen mit der Leiste (dann lieber nur den Fuß an das Fußgelenk bringen)
  • Problemen mit dem unteren Rücken

Ich wünsche dir viel Spaß beim Üben und meditieren!